Schildkröten lieben eine abwechslungsreiche Ernährung. Sie sind Herbivoren, das heißt, sie benötigen ausschließlich pflanzliche Kost, die rohfaserreich und energiearm ist, wie z.B. Wildkräuter, Gräser und Blüten. Dazu gehören Löwenzahn, Spitzwegerich, Breitwegerich, Brennnessel, Klee, Giersch, Malven, Labkraut, Disteln, Hibiskus Blätter und Blüten, Taubnesseln, Mohn, Luzerne, Wiesenknopf, Hirtentäschel, Schafgarbe, Erdbeerblätter, Nachtkerze, Kornblume, Pimpinelle, Glockenblume … Für die Erkennung geeigneter Futterpflanzen kann eine sogenannte Pflanzenbestimmungsapp nützlich sein, z.B. „Plantnet“. Einfach Foto von der Pflanze in der App machen und es wird angezeigt, um welche Pflanze es sich wahrscheinlich handelt. Nun diese in die Internetsuchmaschine eingeben und erfragen, ob sie zum Verzehr für Schildkröten geeignet ist.
Man kann notfalls auch mal Salat dazu füttern, wie z.B. Endivie, Feldsalat, Rucola, Lollo rosso oder Romanasalat. Eisbergsalat, Kopfsalat oder gar Chinakohl und PakChoi sind für Schildkröten ungeeignet, zu wenig Fasern und Nährstoffe und die Letzten beiden sogar gefährlich - blähend.
Im natürlichen Habitat der Schildkröten ist der Boden sehr kalkhaltig und die Schildkröten nehmen Calcium über die Pflanzen auf. Hier bei uns ist es notwendig, dafür einen Ersatz - Sepiaschale (im Ganzen, kein Pulver) – anzubieten. Da diese irgendwann mit Kot und Urin benetzt ist, muss sie regelmäßig ausgetauscht werden. Die Schildkröten knabbern nur selten daran, aber das reicht für den Calciumbedarf völlig aus.
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